Willkommen

Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig e.V.

 

 

Der Verein

Das Museum

 

 

Öffnungszeiten:

Donnerstag 10-12 Uhr
Samstag 14-17 Uhr
Sonntag 14-17 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung

 


Jeden ersten Samstag im Monat eine kostenlose Führung durch

Museum und Schloss um 14.30 Uhr (entfällt am 06.Mai 2017)

 

 

Erika Anstock – Mäzenin des Museums

Nachruf auf die im Juni verstorbene Urenkelin des Malers Carl Christian Andreae

 

Sinzig. Erika Anstock ist am 21. Juni 2017 verstorben – für das HeimatMuseum Schloss Sinzig ist dies ein Einschnitt und ein Anlass, Dank zu sagen für ihr Wirken. Über zwei Jahrzehnte war Erika Anstock eine der engagiertesten Mäzeninnen des städtischen Museums in Sinzig. Ihr als Urenkelin des Künstlers und Urgroßvaters Carl Christian Andreae, lag es besonders am Herzen, dem Künstler, der 20 Jahre bis zu seinem Tod 1904 auf dem Familiensitz Helenaberg lebte, eine Erinnerungsstätte zu geben. Was lag näher, als diese Stätte im Heimatmuseum Schloss Sinzig zu finden, der Sommervilla, in der sich ihr Urgroßvater für seinen Schwager Gustav Bunge künstlerisch betätigte?

Offene Türen hatte Erika Anstock bei der Museumsleiterin vorgefunden, die beabsichtigte, einen Schwerpunkt der Präsentation des Museums den Künstlern der Düsseldorfer Malerschule zu widmen, zu der Carl Andreae, ihr Urgroßvater, gehörte.

Selbstverständlich trat sie auch in den Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums e.V. ein und war steter Gast bei den Veranstaltungen des Vereins und des Museums. Bis ins hohe Alter half sie mit, wo immer es ihr möglich war.

 

Erika Anstock ist am 12. Juni 1924 geboren, dem Jahr, in dem ihre Eltern Hanna Meurer geborene Rhodius und ihr Vater Erich Meurer von Marsberg auf den Familienbesitz Helenaberg in Sinzig übersiedelten, den sie in einen landwirtschaftlichen Betrieb umwandelten und einen beträchtlichen Landbesitz hinzukauften. Dort wuchs Erika Anstock mit ihren Geschwistern auf und half in der Landwirtschaft mit. Es hat sie sehr bekümmert, dass Helenaberg, nach rund 150 Jahren in Familienbesitz 1989 verkauft wurde und zunächst dem Verfall preisgegeben war.

 

Bevor Erika Anstock ihr Haus in der Assessorenweg in Sinzig, bezog, lebte sie mit Mann und Kindern mehr als zwanzig Jahre in Instanbul, eine Zeit, die sie sehr prägte, weltoffen und tolerant machte.

 

Erika Anstock ist es zu verdanken, dass wir seit den 1990er Jahren eine umfangreiche Sammlung von Zeichnungen, Skizzen, Gemälden und andern Exponaten ihres Urgroßvaters Carl Andreae als Schenkung erhielten und sie andere Nachkommen bewegte, sich ebenfalls als Mäzene für das Museum und Schloss zu engagieren.

 

Erika Anstock zeichnete eine große Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit aus - sie bleibt in unseren Herzen und unserer Erinnerung.

 

 

Agnes Menacher, Leiterin HeimatMuseum Schloss Sinzig

 

Erika Anstock ist verstorben.
Foto: Denkmalverein 

 

Aktuelles:

 

Mühlenbachstraße 40: Denkmalverein begrüßt aktuelle Diskussion

 

Sinzig. Mit großem Interesse verfolgt der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum  die aktuelle Diskussion um künftige Nutzungsmöglichkeiten des Areals zwischen der Mühlenbachstraße 36 bis 40 und der Barbarossastraße. Seit Bekanntwerden des Neubauprojektes  „Alte Druckerei“ setzt sich der Verein für den Erhalt der Häuser Mühlenbachstraße 36, 38 und 40 ein, wobei der Fortbestand des Hauses Nummer 40 (Haus Walterscheid) das zentrale Anliegen darstellt. Eine Unterschriftensammlung ist derzeit noch im Gange und hat auch beim zurückliegenden Sinziger Festwochenende große Resonanz gefunden.

 

Der Verein begrüßt ausdrücklich, dass die Karlshochschule International University in Karlsruhe jetzt eine Umfrage zur Nutzung der dazugehörigen alten Druckerei durchführt. Mit großem Interesse hat der Denkmalverein außerdem Presseberichte zur Kenntnis genommen, nach denen die Investorin Manijeh Pischnamazzadeh für alternative Lösungen zum ursprünglich geplanten Totalabriss offen ist, wenn  diese sich betriebswirtschaftlich rechnen. Wichtig wäre hier eine Lösung für das gesamte Areal über die Nutzung der alten Druckerei hinaus.

 

In diesem Zusammenhang erinnert der Verein an seinen schon früh in die Diskussion eingebrachten Kompromissvorschlag, nach dem unter Verzicht auf die Häuser 36 und 38 das Haus Mühlenbachstraße 40 bestehen und in ein Neubauprojekt eingebunden werden könnte.

Aus Sicht des Vereins erscheint die auch vom Bürgerforum Sinzig unterstützte Idee einer Nutzung in Form von Wohn- und Geschäftshäusern und multifunktionaler Flächen sinnvoll – ebenso die diskutierte Möglichkeit eines Hotelbaus. Bei alledem besteht die Chance, das Haus Mühlenbachstraße 40 für ein positives Sinziger Stadtbild zu erhalten. 

 

 

 

Weiter Infos zur Ausstellung

 

Denkmalverein lobt  Architekturpreis aus

 

„Naturwerksteine in Sinzig“

 

Bitte beachten Sie:

Auf Grund der gravierenden, aktuellen Schäden an der Kassettendecke im Kulturraum ist die Abteilung 3 (Andreae/ Niederée) vorübergehend geschlossen.

 

         (letzte Aktualisierung am 15.07.2017)          

 

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